Man muss nicht immer einer Meinung sein: Wie Paare richtig streiten

Wie Paare richtig streiten

Man muss nicht immer einer Meinung sein: Wie Paare richtig streiten

Man muss nicht immer einer Meinung sein: Wie Paare richtig streiten

Wenn zwei sich streiten… dann ist das meist nicht weiter schlimm. In Beziehungen treffen unterschiedliche Charaktere mit ihren ganz eigenen Vorstellungen aufeinander. Paarberaterin Susanne Schultes erklärt, wie Sie richtig streiten – und so trotz gegensätzlichen Vorstellungen zusammenhalten und zusammenbleiben. Von Susanne Schultes (18.4.2020) Bild: GettyImages Plus, skynesher

In einer Beziehung treffen zwei Menschen aufeinander. In vielen Fällen sind diese Menschen ziemlich unterschiedlich. Ich zum Beispiel bin sehr genau, verantwortungs- sowie pflichtbewusst. Wenn ich mich selbst einordnen müsste, dann falle ich wohl in die Sparte «Kontrollfreak». Planung ist mir wichtig, Überraschungen sind nicht so mein Ding. Zudem neige ich ab und zu dazu, den Bogen mit meinem Wohlwollen und meiner Fürsorge zu überspannen. In dieser Sparte «Kontrollfreak» bin ich sicherlich nicht alleine. Es geht mir hier nicht darum, gewisse Typen und Verhaltensweisen zu bewerten. Indem ich aus meinem Leben erzähle, kann ich besser aufzeigen, wie sich das eigene Verhalten auf unsere Beziehungen auswirkt.

Vorstellungen aufzwingen – oder Diskussionen zulassen?

Mir persönlich fiel es nämlich oft schwer, die Kontrolle abzugeben an meinen Mann. Ihm einfach mal die Verantwortung zu übergeben um mich einmal zu entspannen. Mein Mann konnte es noch so gut meinen und es noch so gut anpacken – da war immer mein wachsames Auge, die Nachfrage meinerseits, ob er auch an alles gedacht hatte und nicht selten zwang ich ihn, mir «zu rapportieren», wenn ich selbst nicht gerade den Überblick über «seine Pendenzenliste» hatte.

Klingt anstrengend, nicht? Ja, das war es für uns beide. Was aber steckt da für ein Mechanismus dahinter? Offenbar hatte ich das grosse Bedürfnis nach Sicherheit. Ich wollte unbedingt «alles richtig» machen und fühlte mich nur dann gut, wenn all die vermeintlich «wichtigen Dinge» zur Abdeckung dieser Sicherheit gewährleistet waren. Ich wollte sicher sein, dass es meinen Kindern gut geht, und dass ich eine gute Mutter bin.

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mit 11 Tipps zu „Richtig streiten: Worauf Sie achten sollten“

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